Matthias berichtet 2020 31/2020

Kuh TinthofNaturkost Schniedershof - Ihr Biokisten Lieferservice vom Niederrhein

Die Bodenrechte als Zukunftsfrage

Vier unserer engsten Partnerbetriebe sind Demeter Erzeuger. 

Wir bemühen uns stetig intensive Partnerschaften mit Demeter Erzeugern zu bilden. Es gibt nicht viele Demeter Erzeuger am Niederrhein und in Limburg an der Maas in NL. 

Eigentlich sind es nur diese fünf Demeterhöfe, die Gemüse und Obst erzeugen. Zwei weitere Erzeuger sind Milchviehhalter, sie sind Demeter Milcherzeuger. Von denen vermarkten wir die Milch mit den Milchflaschen und Käse der Molkerei Söbbeke

Demeter Landbau und die Bodenrechte als Zukunftsfrage

Somit vermarkten wir von allen Demeter Erzeugern in unserer Region die Erzeugnisse. Das heißt nicht, dass wir komplett alle Erzeugnisse dieser Betriebe vermarkten, dazu sind wir leider viel zum klein mit unserer Biokiste. Aber wir wachsen. Wir bekommen stets weitere Kunden und mit vielen neuen Mitarbeitern wird es uns gemeinsam immer mehr gelingen, den Betrieben zu ermöglichen ihre gesunde Arbeit an Boden, Pflanze und Tier auszubauen.  Ich halte den Demeter Landbau für Zukunftsweisend. Es gehört zu diesem komplexen Demeter Anbau, dass zur Erkenntnis seiner Ziele man sich die Mühe machen sollte, in diese Naturzusammenhänge einer biologisch-dynamischen Landbewirtschaftung einzudringen. Dazu gehört auch die praktische Tätigkeit. Das kann derjenige vermutlich besser verstehen, der selber schon einen Boden pflegt oder pflegte, der sich mit Gartenbau, Tierhaltung und gesunder Ernährungsweise beschäftigte. Da kann schnell die Frage aufkommen, wie gestalte ich es aktiv, dass mein Boden, das Bodenleben mit meiner Hilfe und Arbeit sich verbessert, fruchtbarer und damit dauerhafter angelegt werden kann. An dem Kompost wird man mit dieser Frage nicht vorbeikommen. Kompostieren ist das Schlagwort, wenn es um das Bodenleben geht. Der Kompost, das Kompostieren, das ist im Demeter Landbau ein großes Lehrstück, dass muss jeder Demeter Landwirt und Gärtner lernen. Kompost ohne tierischen Mist ist schwierig. Das Thema Kühe und deren Mist könnte ich nun weiter ausführen.

Demeter Presseerklärung zum Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre

Bodenschutz hilft Landwirtschaft, Natur und Klima 

17.06.2020

Am Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre fordert Demeter gemeinsam mit zahlreichen weiteren Umweltschutz- und Ökolandbauverbänden, lebendigen Boden als gemeinsame Basis für Landbau und Naturschutz zu schützen.

Boden ist die wertvolle Grundlage unserer Lebensmittel. Deshalb muss fruchtbarer Boden geschützt werden. Eine Symbiose von Naturschutz und Ökolandbau beim Bodenschutz herauszuarbeiten war die Kernaufgabe eines vom WWF initiierten Gesprächskreises zwischen Landwirt*innen, Naturschützer*innen und Wissenschaftler*innen.

Ergebnis ist ein heute veröffentlichtes gemeinsames Positionspapier, das feststellt: Lebendiger Boden ist als Grundlage allen Lebens nicht austauschbar!

Demeter-Bauer Jakob Schererz ist Mitautor des Papiers und bekennender „Kompost-Fan“. Er berichtet aus der Praxis: „Kompost ist ein Schlüsselelement für lebendigen Boden. Auf unseren Feldern auf dem Bauckhof Stütensen sorgen wir mit präpariertem Kompost dafür, dass wir hochwertige biodynamische Lebensmittel säen, pflegen und ernten. Jakob Schererz, der auch Gründer der Initiative „Farmers for Future“ ist, betont zudem die Rolle eines humusreichen Bodens für den Klimaschutz: „Humus besteht zur Hälfte aus Kohlenstoff. Somit kann mit jeder Tonne Humus etwa zwei Tonnen CO2 gespeichert werden. Bodenschutz ist also aktiver Klimaschutz!!“ Und dies mit vielen weiteren positiven Nebeneffekten; so bewirkt eine einprozentige Steigerung des Humusgehaltes die Steigerung des Wasserspeicherungsvermögen um 40 Liter pro Quadratmeter. Humusaufbau kann also auch eine Antwort auf den Weltdürretag sein.“

„Mit dem Papier wird noch einmal deutlich: Landwirtschaft und Naturschutz gehören zusammen. In der Demeter-Bewegung haben unsere Bäuerinnen und Bauern mit dem ganzheitlich angelegten biodynamischen Landbau seit jeher die Erhaltung natürlicher Ressourcen und einen lebendigen Boden mitgedacht. Mit unserer Biodiversitätsrichtlinie verpflichten sich unsere Bäuerinnen und Bauern seit 2013 noch einmal ganz gezielt zum Naturschutz,“ sagt Demeter-Vorstand Alexander Gerber. Er betont: „Bäuerinnen und Bauern können durch aktiven Bodenschutz sowohl das Klima als auch die Natur schützen – aber nur dann, wenn dieses Engagement von der Gesellschaft honoriert wird. Deshalb fordern wir eine Umschichtung der Gelder aus der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik – 70 Prozent davon müssen in Zukunft für gesellschaftliche Ziele wie Klima- und Naturschutz investiert werden!“

Das Eckpunktepapier ist über die Seiten des WWF abrufbar, ebenso Statements der Autor*innen und weiterer Bodenaktivist*innen.

Hintergrund: Lebendiger Boden bei Demeter

Vor bald 100 Jahren hielt der Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner in Koberwitz den landwirtschaftlichen Kurs, schon damals pochte er auf der Verlebendigung. Steiner bezeichnete den Boden als das Verdauungsorgan der Pflanze, deshalb müsse die Landwirtschaft den Boden und nicht die Pflanze ernähren. Auch heute steht für Demeter-Bäuerinnen und -Bauern ein lebendiger Boden im Mittelpunkt ihres Bemühens – durch die Ausbringung von Kompost, die Nutzung Biodynamischer Präparate, weite Fruchtfolgen, den Anbau von Zwischenfrüchten und Leguminosen fördern sie das Bodenleben und bauen Humus auf. Die jüngste Ausgabe der Fachzeitschrift für biodynamische Landwirtschaft Lebendige Erde widmet sich dem Thema Boden.

Eine junge schwarz bunte Milchkuh behornt auf dem Demeterhof

Kühe sind gerne neugierig. Aber sie sind auch reserviert. Sie halten von sich aus Abstand. Aber nur einen Abstand zum schnuppern. Denn sie wollen riechen, wer da vor ihnen steht. Sie riechen gerne und gut und schätzen mir ihrer Nase ab, was sie da fressen dürfen. Sie sind verliebt in Gras und frische Kräuter. Und sie sind in gutmeinende Menschen! Sie riechen, wer da wohl vor ihnen ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie Parfüm, vor allem so kräftig riechendes, gar nicht mögen. Lieber mögen sie, dass man nach Natur riecht. Denn eine gesunde Natur, die lieben sie ebenso. Und einen gesunden Boden auf dem viele Pflanzen gedeihen. Gesunde Pflanzen, die keinen Kunstdünger und Pestizide riechen mußten. Leider müssen viel zu viele Kühe ein Futter fressen, was ihrem Wesen überhaupt nicht entspricht. Die (Weisheit) der Menschen gibt ihnen zu fressen, was sie gar nicht mögen! Was soll man dazu sagen? Ich treffe kaum noch "weise" Bauern. Ansonsten auch kaum "weise" Menschen. Denn Weisheit wird immer weniger. Amerikanische Wähler und Präsidenten zeigen auf, dass es sogar noch viel schlimmer um uns steht. Die gesunde Demeter Kuh kann da nur verständnislos den Kopf schütteln. Die anderen ungesund gehaltenen Kühe, also die übrigen 98%, können nichts anders tun, als den Menschen einen Virus senden. Der kann vielleicht helfen. 

Ernährt euch gut! Das hilft dem Organismus.  

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