Matthias berichtet 2023 13/2023


keimende Zwiebeln. Ein gutes Zeichen!

Warenqualität in Ordnung?


Auberginen faulig am Kopf - Naturkost Schniedershof - Ihr Biokisten Lieferservice vom Niederrhein

Auberginen werden häufig am Kopf faulig. Die Ursache liegt am Wachstum der Pflanze. Nicht an der Lagerdauer.

Ich stell das so nun mal in diesen Worten dar, wenn es sich auch nicht richtig anhört. Es hört sich falsch an, wenn man von keimen, flecken, faulen, schlappen spricht. Warum eigentlich, frag ich mich? Wie bekommen wir es denn hin, mit unseren frischen Lebensmitteln, dass es sich immer, zu jeder Jahreszeit, richtig anhört? Keimen ist ein natürlicher Zustand in der Natur und OHNE Keimen wäre kein Leben! Wo wären wir, wenn der Samen nicht keimen würde? Das besondere ist ja, dass der Keim, der Samen, oder die Knolle die den Keimling hervorbringt, sich hingeben für das neue Leben. Neue Pflanze werden, neues Leben gebären. Mit Hingabe, denn ohne diese Lebensaufgabe würde keine neue Pflanze entstehen können! Ist das nicht besonders? Wir geben uns hin, damit Neues entstehen kann? Wäre das eine Schlussfolgerung für unser Leben? Hingabe für andere? Warum soll das bei uns Menschen so anders sein, als in der Pflanzen - Natur. Und in der Tiernatur ist es auch nicht anders, denn auch ein Tier gibt sich dem anderen Leben hin. Der Regenwurm oder Krabbelkäfer wird mit Liebe vom Huhn oder Vogel verzehrt, die Henne, die Gans, die Ziege, oder das Schaf von Hund, Fuchs oder Wolf. Auch die Katze fängt ihre Mäuse und Vögel zur Nahrung in der natürlichen Umgebung.


Erdbeeren-in-Schale-schlecht - Naturkost Schniedershof - Ihr Biokisten Lieferservice vom Niederrhein

Erdbeeren sind ebenso schwierig wie andere Bären. Vorsichtiger Umgang ist geboten. 

Unser Gefühl soll uns betrügen?

Man fühlt ja an einem Erzeugnis, dass mit Keimen, Flecken, Faulstellen oder schlapp in der Biokiste liegt, dass da irgendwas nicht in Ordnung ist, oder? Und dieses Gefühl ist ja nicht Irgendeines. Das hat man ja so gelernt, was Qualität ist. Makellos soll sie sein, äusserlich, über Jahre gelernt, man sieht es ja an allen Verkaufsstellen. (Vielleicht sieht man im Urlaub manches anders?) Und wer würde denn keimende Knollen, oder fleckige Äpfel oder Birnen, faulige Zitrusfrüchte oder schlappe Kräuter und Radieschen kaufen? Das würde man ja nicht tun, denn das hat man ja so sein Leben lang gelernt. Auch lernte man, dass dann ja die Lebensmittel schlecht sind. Ebenso haben sie dann auch keine Kraft mehr, sie sind verdorben, sie dienen dann nicht mehr zur Nahrung. Der Mensch benötigt frische, knackige Lebensmittel, möglichst direkt vom Feld, so sagt man. Große, knackige, saftige Feldfrüchte und ebenso soll es mit dem Obst sein. Frisch auf jeden Fall. Geht das überhaupt immer? Zu allen Jahreszeiten? Es wäre geradezu paradiesisch, denn dort sollte es wohl so sein, dass immer alles zur Verfügung stünde, wozu wir begehrten. Es wird bestimmt auch noch kommen, dieses Paradies, aber wären wir dafür schon ausgebildet? Ich glaube nicht. Wir könnten uns nicht begrenzen. Die Natur begrenzt sich, - und nimmt sich alles.


Unsere Nahrung wächst zu bestimmten Zeiten

Seit alters her haben die Menschen gelernt, ihre Nahrung über die Jahreszeiten zu lagern, bis die neue Ernte wieder möglich wurde. Das Getreide wurde auf Söllern, also auf dem Dachboden gelagert, ebenso in Scheunen das Heu für die Tiere. Die Kartoffeln und das Lagergemüse kam in den Erdkeller, oder wenn möglich in Grotten oder Felsenhöhlen. Auch der Wein und Most mußte dort lagern. Das brachte viel Arbeit und auch Schaden. Es ging nicht immer gut, mit dem Einlagern. Es gab auch Hungersnöte. Glücklicherweise gab es immer bessere technische Möglichkeiten. Man baute bessere Lagerstätten. Dann kamen die elektrischen Kühlmaschinen. Heute hat jeder Haushalt einen Kühlschrank, in Firmen gibt es Kühlräume, Tiefkühlgeräte, Vakuumiermaschinen und weiteres. Früher gab es noch im Haushalt Einmachen in Einweggläsern und Flaschen. Macht das noch jemand? Wer lagert seinen Ketchup, also seine eigenen sommergereiften Tomaten, in einer Mehrwegkaraffe und lagert ihn im Erdlager? Ich kenne niemanden. Das ist auch mühselig. Zudem kommt viel Ungeziefer, wie Motten, Maden, Nagetiere, die an die Vorräte ebenso wollen. Heute haben wir dankenswerterweise andere feste Möglich- keiten unsere Häuser und Lagerräume zu bauen. Dennoch wird viel Gift und Köder eingesetzt. Und auch mancherlei chemische Mittel mit denen die eingelagerten Lebensmittel behandelt werden. Getreide, Mais, Mehl, Knollen und Lagergemüse, vieles wird beim Einlagern mit vielen Mitteln bespritzt, damit sie nicht keimen, flecken, faulen, schlappen. Auf welche Kosten geschieht das? Es keimt zwar nicht, aber die Lebendigkeit der Nahrung ist doch dahin. Warum sind die Menschen so oft krank?


Keimen oder nicht keimen, das ist hier die Frage!?

Zwiebeln keimen nun in dieser Zeit ganz natürlich. Warum auch nicht? Bis zur neuen Ernte im Juli ist es noch weit hin. Man kann denen das nicht verbieten. Schadet aber auch nicht. Am besten schnell aufessen. Oder kalt lagern. Oder im Garten einpflanzen und bald als Frühlingszwiebeln ernten. Oder auch blühen lassen und sich an der Blüte und den Insekten freuen. Die lieben sie. Oder den Keim abschneiden und genießen. Er ist Frühlings Duft! 

Obst und Flecken? 

Die Flecken im Obst erfreuen uns, weil wir daran erkennen, dass es nicht mit Lagermitteln und Insektiziden im Anbau behandelt wurde. Vielleicht hat während des Wachstums ein Insekt drin gestochen, was nun faulig wird. Ist doch gut zu wissen, das es dort noch Insekten gibt. Wir bieten im Schopp Musäpfel günstig an. Daraus machen wir für uns leckeren Apfelmus. Geht schnell im Thermomix. Ins Twist Off-Glas heiß einfüllen. 

Harmonische Landwirtschaft zur Rekreatie? 

Wenn wir in Urlaub fahren, können wir uns an der reichhaltigen Natur erfreuen, wo unser Bio-Obst und Gemüse herangewachsen ist, bzw. es heranwachsen kann, wenn wir die Erzeuger dort unterstützen. Wer geht nicht lieber in einer reichhaltigen Natur spazieren, als in einer industriellen Landwirtschaft. Es gibt diese Regionen kaum, weil es nur weniger als 8% Bio-Anbaufläche weltweit gibt, daher die Welt mit Pestiziden überschüttet wird, womit wir denn weltweit „schöne“ Nahrungsmittel bekommen.


 Tipp:  Frisches Wintergemüse selbst gemacht, dazu eine Keim-schale oder Sieb in unserem Schopp kaufen und selber keimen

Zum Sprossen oder Keimen ein Info von der Internetseite naturkost.de

Als Keimlinge bezeichnet man gekeimte Samen. Sprossen heißen sie im nächsten Stadium, wenn sich grüne Blättchen gebildet haben. Zum Keimen eigenen sich die Samen von Hülsenfrüchten, Gemüsepflanzen und auch Getreide (siehe Keimsaaten). Keimlinge und Sprossen lassen sich daheim ziehen, manche Sorten gibt es auch schon gekeimt zu kaufen, in der Kühltheke, oder konserviert im Glas. Sie alle sind sehr nährstoffreich: Beim Keimen werden Reservestoffe  mobilisiert und Enzyme aktiviert, wodurch der Gehalt an verfügbaren Vitaminen,  Mineralien und Eiweiß steigt. 

Keimgeräte in unserem Shop:

schniedershof.de/naturkost/onlineshop/?np=nicht essbar/Haushaltsartikel

Und die Saaten dazu in unserem Schopp:

schniedershof.de/naturkost/onlineshop/?np=nicht essbar/Balkon & Garten/Rucola Sprossen Keimsaat

Gutes Gelingen wünsche ich vom Biokistenbetrieb Schniedershof, euer Matthias Merholz

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