Matthias berichtet 2026 03/2026

Keine Hecke, kein Strauch: Leere! Landwirtschaft am Ende?
Discounter nötigen die Landwirte
Im landwirtschaftlichen Rundbrief lese ich hin und wieder. Ich möchte einen Überblick über die Verhältnisse in der Landwirtschaft, besonders auch im Osten, oder sogar weltweit, bekommen. Die Berichte sind selten erfreulich. Es gibt z.Zt. nichts erfreuliches in der Landwirtschaft, das die Berichterstatter finden. Überall mehren sich die Probleme. Das ist zwar nicht neu, aber dennoch hätte ich mir gewünscht, dass es auch Fortschritte zu berichten gäbe. Vielleicht gibt es die im realen, im kleinen. Vielleicht dort, wo gut geerntet werden konnte, oder wo Tiergesundheit verbessert wurde.
Jetzt öffne ich die Meldungen und sehe diese aus Mecklenburg Vorpommern:
Umstellung auf Bio muss sich lohnen!
Neubrandenburg - Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern hat eine faire Vergütung von Bio-Produkten gefordert. Fast jede Handelskette biete heute Bio-Eigenmarken an.
«Das macht Bio zwar massentauglich, drückt aber die Erzeugerpreise. Bio darf kein billiges Marketinginstrument des Handels werden», sagte Verbandspräsident Karsten Trunk der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Beginns der Grünen Woche in Berlin.
Wachstum funktioniere in dem Bereich nur, wenn Bio fair vergütet werde und es sich für die Betriebe rechne. «Rund zehn Prozent der Bauern wären zur Umstellung bereit, wenn die Wirtschaftlichkeit stimmt - genau daran hakt es derzeit», betonte Trunk. 2024 steigerte die Bio-Lebensmittelbranche nach Zahlen des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft bundesweit ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent auf fast 17 Milliarden Euro.
Muss ich das noch erklären?
Hier dieses aus proplanta/agrarnachrichten:
Immer weniger Agrarbetriebe in Brandenburg - Mehr Geflügel, weniger RinderPotsdam - Weniger Bauernhöfe, weniger Anbaufläche: In der brandenburgischen Landwirtschaft sind binnen 25 Jahren rund ein Viertel der Betriebe verschwunden. | |
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