Matthias berichtet 2026 29/2026

Dieser gesunde demeter Lichtkornroggen will bald geerntet werden
Es ist heiß! Heißzeit ist!
Sommer Hitze! Für die Getreideernte ist das Wetter gut. Zwar anstrengend, aber so ist nunmal die Lebensmittelerzeugung.
Bewässerung/ Beregnung
Getreide muss eigentlich nicht bewässert werden, zumindest im gesunden Bio-Anbau nicht, denn die Böden sollten so in die Lage versetzt sein, die Trockenheit zu überwinden. Es kann jedoch auch bei Sandböden nötig zur Bewässerung sein, vor allem, wenn das Getreide im guten Wuchs kommen sollte. Aber die Hauptwuchszeit ist ja im Frühjahr, da regnet es meist genügend, bzw. der Boden hat noch vom Winter genügend Nässe. Ich bemerke aber zusehends konventionelle Erzeuger, die das Getreide dennoch bewässern. Das rührt daher, dass die Böden stets schlechter w-erden, (da liegt die ERDE drin), denn ein markantes Zeichen ist immer wieder zu beobachten, dass die Pflanzen auf konventionellen Böden mehr darben müssen. Aber wie gesagt, es gibt auch im Bio-Anbau Böden, die nicht nicht so gut versorgt sind. Denn daran ist auch zu erkennen, wie lange es dauert, bis ein Boden wirklich gesund gepflegt werden muss!
Gemüse
Unsere Gemüse-Anbauflächen können gar nicht ohne Bewässerung! Es würde das Gemüse vertrocknen und wir hätten nichts zu essen. Die Böden können zwar eine zeitlang den Pflanzen dienen, aber diese würden stocken und kümmern, sie wären keine Nahrung für uns. Das saftige Gemüse benötigt das zusätzliche Wasser von oben, das der Gärtner dann mit den intelligenten Bewässerungen zu geben weiß.
Die großen Tiere
Die Kühe, Schafe und Ziegen, die fressen auch das trockene Gras und Kraut. Wenngleich sie auch lieber fettes, saftiges Kraut bevorzugen, aber wenn es nicht vorhanden ist, so zögern sie nicht lange und fressen auch das trockene. Sie werden auch mehr oder weniger damit satt, geben aber entsprechend wenig Milch. Die Kälber, die die Muttermilch trinken müssen dann lernen selber Gras zu fressen.
Also, die Tierwelt weiß sich zu helfen.
Die Menschenwelt auch, sie nutzen jedoch technische Mittel.
Schon vor hundert Jahren hatte man Brunnen um dort das nötige Wasser für die Tiere herauszuholen. Was man aber noch nicht überall hatte, das waren Pumpen, die das Wasser aus den Brunnen tief holen konnten.
Viele Höfe wurden erst in den Nachkriegszeiten, den zwanziger Jahren an das Stromnetz angeschlossen. Das waren aufwendige Freileitungen und meist auch nicht sehr belastbar. Wasserpumpen mit großer Leistung waren vermutlich die Ausnahme. Wenn es also Sommer-trocken war, dann mußte man darben. Gemüse war nicht in großem Umfang vorhanden. Man musste den Mangel lernen, man wußte die Fülle zu schätzen. Vielleicht kann man ja sogar soweit gehen zu sagen, dass der Supermarktwohlstand nur möglich wurde, weil die Landwirtschaft immer technischer und ausgefeilter wurde. Auch die Bewässerungstechnik wurde es. Als Kind bekamen wir in unserer Gärtnerei neue Bewässerungsrohre für die Freilandbewässerung, die hießen Mannesmann-Rohre. Die wurden bei vielen Gärtnern gebraucht. Im Bild unten ist ein "Perrott-Rohr" zu sehen.
Heute sehe ich hier am Ndrn nur noch riesige Bewässerungsanlagen auf den Feldern. Ihr kennt die großen Wasserwerfer. Die benötigen als Pumpe einen großen Dieselmotor, dessen Pumpe so stark ist, dass sie das Wasser aus speziellen Brunnenrohren, die häufig illegal gebohrt werden, jede Menge Wasser herauspumpen und mit diesen riesigen Regnern die Pflanzen überschütten. Frei nach dem Motto: "Viel hilft viel"
Ich sehe das sehr kritisch.
Beobachtet mal, was da bewässert wird. Sehr häufig sind es Kartoffeln! Aber auch Mais und Zuckerrüben. Der Mais ist für das Tierfutter, meist Schweine, die Rüben für den weißen Industriezucker. Beides ist m.E. unnötig zu bewässern.
Avocado versus Kartoffeln
Es soll mir mal einer sagen, er esse keine Avocado, weil die ja sooo viel Wasser bräuchten! Bitte, dann esse aber bestimmt auch keine konventionellen Kartoffeln!
Bitte kauft unser Gemüse und Obst
Nicht nur das Gemüse, - das fast nur noch industriell "produziert" wird, wird gewässert, nein, auch das Feldgemüse, insbesondere die Kartoffeln werden extrem bewässert. Getreide weniger, weil die Bauern dafür nur sehr schlecht bezahlt werden! Es lohnt sich eigentlich nicht Getreide für das Brot anzubauen! Es ist unattraktiv für den Landwirt, Brotgetreide für unsere Region anzubauen! Das ist sooo besonders, das gab es noch nie!
Die Bauern suchen händeringend nach einem Einkommen, dass vernünftigen Ertrag bringt! Den gibt es eigentlich kaum noch.
Die Biobauern sind bald in einer ähnlichen Situation! Es geht ihnen kaum besser!
So ist das nun gekommen, nachdem die großen Konzerne das Bio- Geschäft übernommen haben! Diese diktieren die Preise! Es ist keinerlei Freiheit im Wirtschaften mehr möglich!
Der Verbraucher, also wir alle, hätten es in der Hand, ehrlich und bewußt zu kaufen, nutzen diese Kaufkraft aber nicht mit Vernunft. Wir lassen die billigsten Triebe walten! Wir sind abhängig von unseren Trieben und Begierden!
Dummheit nimmt stetig zu
Die Welt ist nicht gesund, weil die Menschen immer kränker werden. Sie werden nicht schlauer, sie werden dummer.
Das liegt auch an der Ernährung. Zu einem guten Teil an der Ernährung. Die Ernährung kann schon seit hundert Jahren den Mensch nicht mehr ernähren. Satt wird er zwar, aber das ist auch schon alles. Er wird genauso satt wie das Tier, was sich da eben mit seinem Trieb, mit seinem Instinkt zu helfen weiß. Das Tier muss aber nicht denken. Das Tier kann auch nicht denken. Denken kann nur der Mensch. Was aber, wenn er das nicht mehr kann? Der dumme Mensch merkt ja gar nicht, dass er dumm ist. Das zeigt uns wunderbar der amerikanische Präsident! Ebenso seine Wähler, seine Bürger, die gar nicht bemerken, dass sie überaus dumm sind! Ist es nicht besonders, das die Hälfte dieser USA-Bevölkerung diesen Mann für gut hielten und ihn wählten? Und nicht erkannten, wer denn dahinter steckt?
Wer Dummheit bekämpfen will, der muss schlau dumm sein
Der Regenbogen scheint das beregnen zu befürworten. Ich meine, dass dieses bewässern unnötig und Energie verschwendend ist.
Besser wäre der gute Bodenaufbau, das Bodenleben fördern.
