Matthias berichtet 2018 40/2018

Daniel schewe erntet herbstsalatNaturkost Schniedershof - Bio zu DirDaniel Schewe vom Demeter– Büschhof in Weeze

Die letzten Herbst-​Salate werden geerntet…

Daniel Schewe vom Demeter– Büschhof in Weeze erntet die letzten Herbst– Kopfsalate für unsere Biokiste und fährt sie mit dem E-Mobil weg.

Ich bin es leid, zu bewässern

Daniel Schewe ist der Demeter-Gärtner auf dem Büschhof bei Weeze. Daniel baut dort Gemüse nach demeter– Richt­linien an, es ist also regionales Demeter-Gemüse. Er macht das mit sehr viel Einsatz, Freude und Erfolg. Man merkt ihm die Freude an der Arbeit an. Er arbeitet viel. Der Boden auf dem das Gemüse angebaut wird, ist schon viele Jahre biologisch lanwirt­schaftlich bewirt­schaft. Vor dem Gemüsebau wuchs dort Getreide oder Kartoffeln, Rüben oder Gras, was dann die Kühe vom Hof fraßen. Jetzt wird dort von Daniel Schewe und Helfer das Gemüse für ihren Hofladen, die eigene und unsere Biokiste angebaut.

große Trockenheit!

Daniel hat sehr viel Extra-Arbeit durch die enorme Trockenheit dieses Jahr! Er arbeitet, wie auf dem Hof üblich, mit wasser­spa­render Technik. Keine Großregner nutzt er, solche, die riesige Flächen zugleich beregnen, er hat Bewäs­se­rungsrohre, womit er gezielt bewässern kann, die aber den Nachteil haben, dass sie häufig umgebaut werden müssen, damit alles Gemüse das Wasser abbekommt.

Es ist seehr wenig Regen gefallen! Sogar im Unterboden, wo manche Pflanzen in dem schönen, reifen, belebten Boden tief wurzeln können, ja sogar dort ist es sehr trocken.

Flächen, die nicht bewässert werden können, z.B. Grasflächen, bringen sehr wenig Ertrag.

Es gibt landwirt­schaftliche Betriebe die in sehr arge Not sind, oder noch kommen! Dieses Jahr, so sagt Daniel, wird vermutlich die Milch noch sehr knapp werden, denn viele Kühe bekommen wenig Futter. Das betrifft besonders den konven­tio­nellen Landbau, der teils arg gebeutelt wird. Dort wird bei wenigen Landwirten auf gute Boden­qualität geachtet, schon allein durch den Kunst­dünger, der ausge­bracht wird. Die Boden­strukturen sind sehr häufig sehr schlecht, der Boden ist krank, ich nenne das, er liegt auf Inten­siv­station. Daniel weiß von vielen Betrieben, die dadurch viele Krank­heiten in den Pflanzen bekamen, Maiskolben und Kartoffeln pilzig sind. Die Ernten sind ja auch immer für das Winter­futter, so bekommen die Tiere häufig wenig und dann auch noch schlechtes Futter.

Daniel meint, das große Ende, das kommt ja noch!

Gute Boden­ver­hältnisse helfen den Pflanzen sehr. Sie können im humosen Boden leichter Tief- und Feinwurzeln bilden. Aber auch hier ist es irgendwann knapp mit Wasser, wenn so wenig Regen fällt.

Ich bin es leid, ständig zu bewässern, sagt Daniel, weil er schon wieder rennen muss, um die Bewäs­serung umzulegen. 

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